Winter und trockene Luft: So schützen Sie Ihre Nasenschleimhäute

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Winter und trockene Luft: So schützen Sie Ihre Nasenschleimhäute

Der Winter bringt nicht nur Kälte, sondern auch trockene Luft – sowohl draußen als auch in beheizten Räumen. Viele Menschen leiden in dieser Zeit unter trockenen Nasenschleimhäuten, die zu unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Brennen oder sogar Nasenbluten führen können. Als HNO-Arzt in Wien möchte ich Ihnen einige hilfreiche Tipps geben, wie Sie Ihre Nasenschleimhäute in der kalten Jahreszeit gesund halten können.

Warum trocknen Nasenschleimhäute im Winter aus?

Trockene Heizungsluft und kalte Außenluft entziehen der Nase Feuchtigkeit. Die Schleimhäute, die normalerweise eine wichtige Schutzfunktion gegen Bakterien und Viren übernehmen, werden dadurch anfälliger für Infektionen. Gleichzeitig wird die Selbstreinigungsfunktion der Nase beeinträchtigt, was zu einem erhöhten Risiko für Erkältungen und Nebenhöhlenentzündungen führen kann.

Praktische Tipps für gesunde Nasenschleimhäute im Winter

Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit
Luftbefeuchter in Wohnräumen oder feuchte Tücher auf der Heizung können die Raumluft angenehmer machen. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 40–60 %.

Trinken Sie ausreichend
Eine gute Flüssigkeitszufuhr hilft, die Schleimhäute von innen feucht zu halten. Wasser, Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte sind ideale Begleiter.

Verwenden Sie Nasensprays auf Meersalzbasis
Meersalz-Nasensprays befeuchten die Schleimhäute und unterstützen die natürliche Reinigungsfunktion der Nase, ohne die empfindliche Nasenschleimhaut zu reizen.

Vermeiden Sie trockene Luftquellen
Direktes Sitzen vor Heizkörpern oder Ventilatoren verstärkt die Austrocknung der Schleimhäute. Versuchen Sie, sich nicht direkt in den Luftstrom zu setzen.

Nutzen Sie Nasensalben oder -öle
Natürliche Salben mit Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol oder Nasenöle mit Sesam- oder Jojobaöl helfen, trockene Stellen zu pflegen und die Schleimhäute geschmeidig zu halten.

Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft
Ein Spaziergang an der frischen Luft fördert die Durchblutung der Nasenschleimhäute und unterstützt die natürliche Feuchtigkeitsversorgung.

Achten Sie auf eine gesunde Ernährung
Eine vitaminreiche Ernährung stärkt das Immunsystem und unterstützt die Schleimhäute. Besonders Vitamin A, das in Karotten, Spinat und Paprika enthalten ist, spielt eine wichtige Rolle.

Wann sollten Sie zum Hals Nasen Ohren Arzt?

Wenn Ihre Beschwerden trotz dieser Maßnahmen länger anhalten oder sich verschlimmern, sollten Sie einen HNO-Arzt aufsuchen. Chronisch trockene Nasenschleimhäute können auf zugrunde liegende Erkrankungen hinweisen, die einer gezielten Behandlung bedürfen.

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