Das Wichtigste zu Husten in Kürze
- Husten ist ein Reflex, der die Atemwege von Schleim, Fremdkörpern oder Erregern befreit.
- Ob trockener Husten, Reizhusten oder hartnäckiger Husten, der über Wochen anhält – es gibt zahlreiche Ursachen, Formen und Auslöser.
- In unserer HNO-Praxis in Wien nehmen wir uns Zeit, Ihren Beschwerden auf den Grund zu gehen und bieten Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Therapie.
- Ziel einer Behandlung ist es, den Hustenreiz zu lindern, die zugrunde liegenden Probleme zu behandeln und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Ursachen und Formen von Husten
Husten kann durch Infektionen, Entzündungen, Allergien oder anatomische Besonderheiten ausgelöst werden.
Die wichtigsten Formen im Überblick:
Chronischer Husten:
Hält der Husten länger als acht Wochen an, spricht man von chronischem Husten. Dieser kann durch anhaltende Reizung der Atemwege, Allergien, Asthma bronchiale, Bronchitis, COPD oder Reflux (Sodbrennen) verursacht werden. Auch adenoide Vegetationen (umgangssprachlich als „Polypen“ bezeichnet), die im Nasen-Rachen-Raum sitzen, können dauerhaft den Hustenreiz auslösen.
Trockener Husten/Reizhusten:
Ein Reizhusten ohne Auswurf tritt häufig bei Infekten im Frühstadium auf, kann aber auch auf allergische Reaktionen, trockene Raumluft oder Umweltfaktoren zurückzuführen sein. Dieser trockene Husten ist vor allem nachts quälend, da er zu wiederholten Hustenanfällen führt.
Akuter Husten:
Akuter Husten tritt oft bei viralen Infektionen wie Erkältungen auf und klingt meist nach ein bis zwei Wochen ab. Häufig begleiten Symptome wie Schnupfen, Halsschmerzen oder leichtes Fieber den Husten. Bleiben die Beschwerden bestehen, ist Vorsicht geboten.
Husten bei Kindern und Kleinkindern:
Reizhusten bei Kindern erfordert besondere Aufmerksamkeit, da ihre Atemwege empfindlicher sind. Gerade bei Kleinkindern können banale Infekte schnell zu starkem Husten, Atemnot und Angst führen. Ebenso können vergrößerte adenoide Vegetationen (Rachenmandeln) bei Kindern zu einer chronischen Reizung der Atemwege beitragen, was sich als hartnäckiger Husten bemerkbar macht.
Husten durch Bronchitis:
Eine Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchialschleimhaut, die oft von produktivem Husten mit Auswurf begleitet wird. Doch auch nach Abklingen der akuten Phase kann ein reizender, trockener Husten bestehen bleiben.
Symptome und Warnzeichen
Gelegentliche Hustenanfälle sind oft noch kein Grund zur Sorge. Problematisch wird es, wenn der Husten:
- Länger als drei Wochen anhält (Verdacht auf chronischer Husten)
- Von Atemnot, Schmerzen in der Brust oder allgemeiner Schwäche begleitet wird
- Starkes Brennen im Hals oder ständiges Kratzen verursacht
- Bei Kleinkindern zu Schlafstörungen, Essensverweigerung oder auffälligen Atemgeräuschen führt
In solchen Fällen kann der Husten ein Zeichen für ernstzunehmende Krankheiten oder zugrundeliegende Probleme sein. Es ist ratsam, die Ursache ärztlich abklären zu lassen, um eine gezielte Behandlung einzuleiten.
Untersuchung und Diagnose in unserer HNO-Praxis
Um den Auslöser Ihres Hustens zu identifizieren, legen wir großen Wert auf eine umfassende Diagnostik. Dazu gehören:
- Detaillierte Anamnese: Wir besprechen Ihre Symptome, deren Dauer und mögliche Auslöser wie Tabakrauch oder sonstige Reizstoffe in der Atemluft, Allergien oder Vorerkrankungen.
- Endoskopische Untersuchungen: Mit modernster Technik schauen wir uns Ihre Atemwege (Nase, Rachen, Kehlkopf) genau an. Dabei können wir erkennen, ob adenoide Vegetationen oder andere anatomische Veränderungen vorliegen, die den Hustenreiz auslösen.
- Allergietests und Lungenfunktionstests: Bei Verdacht auf eine allergische oder entzündliche Ursache prüfen wir, ob eine Allergie, Asthma oder eine Bronchitis (Schleimhautentzündung in den Bronchien) vorliegt, die den Reizhusten aufrechterhält.
- Bildgebende Verfahren: In manchen Fällen sind Röntgenaufnahmen oder weitere bildgebende Verfahren nötig, um Veränderungen in der Lunge oder den Nebenhöhlen zu erkennen.
Behandlungsmöglichkeiten von Husten
Die Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Häufige Behandlungsmöglichkeiten sind:
Medikamente:
Schleimlösende Präparate, Hustenstiller oder entzündungshemmende Mittel können Symptome lindern. Bei Allergien kommen Antihistaminika, Nasensprays oder kortisonhaltige Präparate zum Einsatz.
Behandlung von adenoiden Vegetationen / Polypen:
Sollten vergrößerte Rachenmandeln oder Polypen den Hustenreiz auslösen, kann eine operative Entfernung die Beschwerden deutlich bessern. Dadurch verbessert sich die Nasenatmung, und chronischer Husten klingt oft ab.
Allergenkarenz und Raumklima:
Bei allergischen Auslösern hilft es, Auslöser wie Pollen oder Tierhaare zu meiden. Ein optimales Raumklima mit ausreichend Feuchtigkeit verhindert, dass trockene Luft die Atemwege reizt.
Husten bei Kleinkindern:
Sanfte, kindgerechte Therapien stehen im Vordergrund. Inhalationen mit Kochsalzlösung, das Anheben des Kopfendes beim Schlafen sowie eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer können helfen, den Reizhusten bei Kindern zu lindern. Gezielte medikamentöse Therapien oder die Abklärung von anatomischen Faktoren wie vergrößerten Rachenmandeln gehören ebenso dazu.
Hausmittel und Lebensstilanpassungen:
Manchmal reichen schon einfache Maßnahmen, um den Hustenreiz zu verringern. Warme Getränke mit Honig, Ingwertee, Inhalation mit Salzwasser oder der Verzicht auf Zigarettenrauch können nachhaltigen Einfluss auf den Husten haben. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine gesunde Ernährung stärken das Immunsystem.
Wann sollten Sie mit Husten zum HNO-Arzt?
Ein Besuch beim HNO-Arzt oder der HNO-Ärztin ist immer dann empfehlenswert, wenn:
- Ihr harternäckiger Husten länger als ein paar Wochen andauert.
- Der Husten chronisch geworden ist und Ihre Lebensqualität beeinträchtigt.
- Husten bei Kleinkindern regelmäßige Schlaf- oder Essprobleme verursacht.
- Begleitende Symptome wie Atemnot, anhaltende Halsschmerzen oder blutiger Auswurf auftreten.
Eine frühe Abklärung verhindert, dass sich der Husten verfestigt oder gar schwerwiegendere Erkrankungen übersehen werden.
Ihre Vorteile in unserer HNO-Praxis
- Umfassende Diagnostik: Wir nehmen Ihre Beschwerden ernst und finden durch präzise Untersuchungen die Ursache Ihres Hustens.
- Individuelle Therapie: Ob Reizhusten, trockener Husten oder chronischer Husten – wir erstellen ein auf Sie zugeschnittenes Behandlungskonzept.
- Ganzheitlicher Ansatz: Neben medikamentöser Therapie und möglichen Eingriffen beraten wir Sie auch zu Hausmitteln, Lebensstiländerungen und Präventionsmaßnahmen.
- Einfühlsame Betreuung: Besonders bei Husten bei Kleinkindern nehmen wir uns Zeit, um Eltern und Kind bestmöglich zu unterstützen.
Fazit
Ein hartnäckiger Husten, ob nun durch Bronchitis, Allergien, adenoide Vegetationen oder andere Ursachen bedingt, muss nicht hingenommen werden. In unserer HNO-Praxis in Wien klären wir die Hintergründe gründlich ab und begleiten Sie auf dem Weg zu einer effektiven Linderung Ihrer Beschwerden. Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich von uns umfassend beraten – damit Sie wieder befreit durchatmen und Ihren Alltag ohne störenden Hustenreiz genießen können.
Häufige Fragen zu Husten
Welche Hausmittel helfen gegen Husten?
Hausmittel können den Hustenreiz oft spürbar lindern. Bewährt haben sich warme Getränke (z. B. Tee mit Honig oder Ingwertee), Inhalationen mit Salzwasser sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Außerdem hilft es, Zigarettenrauch konsequent zu meiden und auf ein angenehm feuchtes Raumklima zu achten.
Was tun bei trockenem Husten/Reizhusten?
Bei trockenem Husten (Reizhusten) stehen reizlindernde Maßnahmen im Vordergrund. Achten Sie auf genügend Flüssigkeit, eine ausreichende Luftfeuchtigkeit und vermeiden Sie Reizstoffe wie Rauch oder sehr trockene Luft. Wenn eine Allergie, Reflux oder eine Entzündung dahintersteckt, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt und gezielt behandelt werden.
Was hilft gegen Husten in der Nacht?
Nächtlicher Husten wird oft durch trockene Luft oder Reizung verstärkt. Hilfreich sind ein befeuchtetes Raumklima, ausreichendes Trinken und Inhalationen mit Kochsalzlösung. Auch das Anheben des Kopfendes bzw. eine leichte Oberkörperhochlagerung kann bei Kindern und Erwachsenen den Hustenreflex reduzieren.
Ab wann spricht man von chronischem Husten?
Von chronischem Husten spricht man, wenn der Husten länger als acht Wochen anhält. Bei lange andauerndem Husten (chronischem Husten) ist eine ärztliche Abklärung jedenfalls empfehlenswert, um eine zielgerichtete Behandlung einleiten zu können.
Hinweise zur Vorbereitung
Für den Erstbesuch sind keine speziellen Vorbereitungen notwendig.
Es wird empfohlen:
• e-card und Lichtbildausweis mitzubringen
• Vorhandene medizinische Befunde und Medikamentenliste
bereitzuhalten
• Etwa 5 Minuten vor dem Termin in der Ordination einzutreffen
(Spielecke vorhanden)
Telefonnummer
Das Team von HNO 21 – Ihre HNO-Ordination in Floridsdorf ist bemüht, den Ablauf so effizient und angenehm wie möglich zu gestalten.