Frühling und Allergien: Tipps gegen Heuschnupfen & Pollenallergie

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Der Frühling kommt: Allergien frühzeitig erkennen und behandeln

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und blühenden Pflanzen beginnt für viele Menschen nicht nur die schönste, sondern auch die herausforderndste Zeit des Jahres.

Frühling bedeutet für Allergiker oft juckende Augen, verstopfte Nasen und lästiges Niesen. Heuschnupfen, oder medizinisch „allergische Rhinitis“, ist in Österreich weit verbreitet und betrifft bis zu 20 % der Bevölkerung. Doch wie erkennt man eine Pollenallergie frühzeitig, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? In diesem Artikel erkläre ich als HNO-Arzt in Wien, wie Sie Ihre Allergiesymptome in den Griff bekommen und den Frühling wieder unbeschwert genießen können.

Wie erkennt man eine Pollenallergie?

Viele Menschen verwechseln eine Allergie mit einer Erkältung, da sich die Symptome ähneln. Doch es gibt klare Unterschiede:

Niesanfälle & laufende Nase – Häufig in Verbindung mit wässrigem, klarem Nasenausfluss
Juckende, tränende Augen – Oft begleitet von geschwollenen Augenlidern
Verstopfte Nase – Besonders nachts kann dies den Schlaf beeinträchtigen
Kratzen im Hals & Hustenreiz – Kann sich bis zu allergischem Asthma entwickeln
Erschöpfung & Kopfschmerzen – Durch die ständige Belastung des Immunsystems

Treten diese Beschwerden über mehrere Wochen hinweg zur gleichen Jahreszeit auf, liegt der Verdacht auf eine Pollenallergie nahe.

Wann beginnt die Pollensaison?

Je nach Pflanzenart variiert die Pollensaison. In Österreich sind die wichtigsten Allergieauslöser:

Frühblüher (Februar – April): Hasel, Erle, Esche, Birke
Gräser (Mai – Juli): Roggen, Wiesenlieschgras
Kräuter (August – Oktober): Beifuß, Ambrosia (Ragweed)

Da sich Pollen durch den Klimawandel immer früher verbreiten, beginnt die Allergiesaison oft schon im Februar.

Was hilft bei Heuschnupfen?

1. Allergietest und Diagnose
Eine genaue Diagnose ist entscheidend. In meiner HNO-Ordination in Wien führe ich Allergietests durch, um herauszufinden, auf welche Pollen Ihr Körper reagiert.

2. Medikamente zur Linderung
Moderne Antihistaminika und Nasensprays helfen, die Symptome zu reduzieren. Kortisonhaltige Nasensprays können Entzündungen in der Nasenschleimhaut vorbeugen.

3. Hyposensibilisierung (Allergie-Impfung)
Diese Therapie trainiert das Immunsystem langfristig, indem es über einen Zeitraum von drei Jahren kontrolliert mit geringen Mengen des Allergens in Kontakt gebracht wird.

Alltagstipps für Allergiker und Allergikerinnen

Pollenflug beachten: An Tagen mit hoher Pollenbelastung Spaziergänge in der Natur vermeiden
Fenster nachts schließen: So dringen weniger Pollen ins Schlafzimmer
Kleidung regelmäßig wechseln: Pollen setzen sich auf Textilien fest
Nase spülen: Eine Nasendusche hilft, Pollen aus der Nase zu entfernen

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